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Geschichten als lebendige Volkskunde: Die Bäuerin Hanni Salvisberg erzählt in dreissig Texten von Lebens- und Arbeitsformen, die unwiederbringlich verschwunden sind.
39 Jahre lang bewirtschaftete Hanni Salvisberg mit ihrem Mann in Rosshäusern einen mittleren Bauernbetrieb. Dann zogen sie ins Stöckli. Zeit für sich selber haben, das kannte Hanni Salvisberg jahrelang nicht. Vier Kinder, Haushalt, Angestellte am Tisch, Garten, Pflanzblätz, Mitarbeit auf dem Hof, da blieb keine Zeit für Hobbys ? geschweige denn fürs Schreiben.
"Grosi, wi isch das aube gsi?" Es waren die Grosskinder, die Hanni Salvisberg den Anstoss zum Schreiben gaben. Literarische Ambitionen hat sie keine. Es geht ihr vielmehr darum, Brauchtum, alltägliche Arbeiten und Verrichtungen aus alter Zeit und kritische Gedanken zu neuen Errungenschaften und Entwicklungen für ihre Grosskinder, vielleicht auch für kommende Generationen festzuhalten. Daran zu erinnern, dass weniger oft mehr wäre.
Bibliografische Angaben:
Verlag:
Cosmos Verlag AG, Muri-Bern
ISBN-13:
978-3-305-00336-5
ISBN-10:
3-305-00336-7
Auflage:
14. A.
Seiten:
74 S.
Einband:
gebunden
Produktetyp:
Hardcover
Kategorie:
Warengruppe:
Mundart
Letzte Änderung:
02.09.2010 20:05:01
versandbereit ab Lager
gebunden;
2004;
CHF 25.00
Salvisberg, Hanni

Hanni Salvisberg, geboren 1923 auf einem Bauernhof in Nussbaumen bei Wünnewil, wäre gern Gärtnerin oder Handarbeitslehrerin geworden. Aber als sie nach dem Welschlandjahr nach Hause kam, musste sie zuerst einmal den Knecht machen, weil Vater, Melker und Karrer in den Aktivdienst einrücken mussten. Dann, mit 24 Jahren, heiratete sie den Dragoner aus Rosshäusern, den sie vom Dorftheater her kannte. Sie wurde Meistersfrau auf einem mittleren Bauernhof. Sie hat vier Kinder und neun Grosskinder, die in Kanada, Frankreich, Finnland, Deutschland und in der Schweiz leben.

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